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Freitag, 27. November 2015

Herausforderungen

Früher habe ich immer gesagt, "Bloß nicht zu schnell abnehmen (und wenn es nicht klappt, ist das auch nicht so schlimm), denn dann ist meine Lebensaufgabe beendet", und so ist es auch irgendwie. Ergo, ich brauche eine neue Herausforderung und so brachte mich meine Freundin Sudda auf die Idee, mit der Fahrrad an's Nordkapp zu fahren. Okeeeeeh, sie kam auf die Idee, dass ich mit meinem Roller eine Marathon-Distanz erledigen könnte ... woraus ich direkt eine Reise an's Meer machte ... was kurz darauf von mir - in Ermangelung eines geeigneten, nicht überlaufenem Badeortes an der niederländischen Küste - in eine Tour zum Nordkapp abgewandelt wurde. Das hat Style!

So weit, so gut. Der Plan sieht vor, dass ich zunächst einmal ordentlich Kilometer auf dem Fahrrad absolvieren muss ... also nachdem ich diverse Literatur gelesen habe ... um dann vielleicht übernächstes Jahr zu starten. Ich trainiere fleißig. Auf dem Fahrrad oder auf dem Ergometer im Fitnessstudio ... und wenn ich so richtig keine Lust habe, das Haus zu verlassen, steht ein Hometrainer im Wohnzimmer vor dem Fernseher. 

Eine Route steht noch nicht fest und es ist auch noch nicht klar, wo ich überhaupt starten werde. Kiel, klar, aber ich habe mich noch nicht festgelegt, ob es Oslo oder Göteborg wird. Aber macht ja auch eigentlich nichts, die Fähren liegen nebeneinander. Mal gucken, wo ein Plätzchen für mich frei ist ... also wenn es soweit ist ... und vielleicht wird das Ziel ja auch ein ganz anderes. Wer weiß das schon bei Funny.


Mein Fortschrittsanzeiger geht allerdings von Göteborg aus - aber nur, weil ich diese Karte grad zur Hand hatte, die nun an der Wand klebt und von Zeit zu Zeit gefüttert wird, sozusagen. Im Moment bin ich kurz hinter Kopparberg ... äääh ... wäre ich kurz hinter Kopparberg - fehlen also nur noch schlappe 2000 Kilometer.

Kommentare:

  1. Irgendwie bekomme ich richtig Lust, Dich da irgendwie zu unterstützen. Auf jeden Fall werde ich nach Kiel fahren und das Funny-Fähnchen schwenken, wenn Du zur großen Reise aufbrichst. Und vielleicht werde ich Dich ja am Nordkap mit meiner Petite Jolie Vulcan erwarten! Wir werden sehen, wie sich das Abenteuer entwickelt!

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    1. Oh ja, ich bin auch schon so gespannt :-)

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  2. Hm. Du könntest natürlich auch über die bequeme Hybridvariante nachdenken. Mit dem Rad nach Kiel, dann mit der Fähre nach Oslo weiter nach Bergen wieder mit dem Rad und dann mit dem Postschiff.
    Bedenke bei Deinen Plänen, daß nicht nur der Weg zum Nordkapp zu meistern ist, sondern auch noch das Stück zurück.
    Aber, Du machst das, da bin ich mir schon ziemlich sicher!

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    1. Ach so, du Liebe. Die Rückreise steht fest - und zwar genauso, wie du es vorgeschlagen hat. Ab Honningsvåg mit den Hurtigruten bis Bergen und dann mit der Bergenbahn nach Oslo auf die Fähre.

      Auf dem Hinweg fahre ich mit dem Auto oder Zug nach Kiel, aber vermutlich mit dem Auto. Das lasse ich dann dort stehen, der Parkplatz ist schon gesichert :-)

      Das Problem, woran das Unternehmen scheitern könnte, wird meine Lungenerkrankung und die vielen (feuchten, kalten) Tunnel sein. Uuups Outing :-D Aber gut, kommt Zeit, kommt Rat.

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    2. Ach was, Outing. Mit der Lunge haben viel mehr Leute was, als man denkt. Aber mit den Tunneln könntest Du Recht haben. Vielleicht findet sich ja eine tunnelarme Route!
      Ich bin auf jeden Fall tierisch gespannt, ob sich Dein Plan verwirklicht!

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  3. Ach Funny, was für ein tolles Projekt. Meine (moralische) Unterstützung hast Du jedenfalls. Wenn ich nicht gerade wieder in dienstlichen Verpflichtungen wäre (irgendwie müssen die Hobbies ja finanziert werden...), dann wäre ich dabei. Echt ehrlich, jetzt.

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    1. Danke du Liebe. Wer weiß, vielleicht hast du, wenn ich los fahre, ja gerade keine berufliche Verpflichtung. Du kannst ja vorsichtshalber schon mal mit demTraining anfangen :-)

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  4. Coole Idee! Wie lange willst du unterwegs sein? Und wie transportierst du dein Gepäck? Oder hast du etwa ein Begleitfahrzeug? Ich denke schon über Reifenpannen nach und was man an Reperaturkram mithaben sollte. Und so..... solche Pläne lösen bei mir direkt einen "Taschen-pack-Refelx" aus.

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    1. Oh, ich habe so an 2 Monate gedacht. Für das Gepäck gäbe es zwei Lösungen. 1. mit einem Monoporter, also einem einspurigen Fahrradanhänger oder 2. Packtaschen.

      Eventuell gibt es für das Training ein Begleitfahrzeug. D. h. dass der Gatte und ich mit einem WoMo schon mal vorab hinfahren und ich mir die örtlichen Begebenheiten (Tunnel) angucke und die Strecke etappenweise erkunde. Allerdings müsste der Mann dann die meiste Zeit alleine im WoMo Sitzen, was für ihn nicht unbedingt erquicklich ist.

      Um den Reparaturkram kümmert sich 'mein' Fahrradhändler, bei dem ich noch ein Praktikum machen werde.

      Naja, und der Rest ergibt sich dann irgendwie. Erst einmal steht das Training auf dem Programm.

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  5. Na dann viel Erfolg...aber mit dem Fahrrad bis zum Nordkap?....Sind schon viele mit mehr PS und Fahrzeugleistung gescheitert...
    Aber wenn es jemand schafft...dann Funny!!

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    1. Danke schön, wie lieb von dir. Es haben schon andere geschafft, warum nicht auch ich :-)

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