Seiten

Freitag, 27. Februar 2015

Ein Stisselkopp lernt Leute kennen

Eine weitere Mission für dieses Jahr ist Leute kennen zu lernen und so marschierte ich gestern Abend frohen Mutes zu einer Art 'Versammlung' von Personen zwischen Arbeit und Ruhestand. Bei dieser Gruppierung handelt es sich um Menschen, die sich zwecks Freizeitgestaltung treffen und gemeinsame Unternehmungen planen oder anstehende Angebote wahr nehmen. Das Eintrittsalter ist 50 Jahre und ich war tatsächlich und mit Abstand das Küken in der Runde. Gut, ich muss zugeben, dass ich so ab 4 Uhr nachmittags zögerlich wurde und zauderte. Wozu muss ich Leute kennen lernen? Keinen Bock ... nun, kennt man ja. Aber da meine neues Motto

"Einfach machen!"

lautet, bin ich natürlich hin gegangen ... und habe es nicht bereut, denn es wurde ein recht lustiger Abend.

Wie dem auch sei, ich wurde freundlich aufgenommen und die anstehenden Termin wurden besprochen, zu denen man gehen kann, wenn man möchte oder aber auch nicht. Nun, und da ältere Leute dazu neigen, Malkurse zu belegen ... oder Kochkarten zu sammeln, habe ich mal die Malgruppe anvisisert. Ich bin zwar völlig talentfrei, aber besser, als Nordic Schlendern und es dient meiner Mission ... Ansonsten kann man sich natürlich auch selber einbringen und Gruppen in's Leben rufen. Oder Kegeln gehen.

An und für sich eine gute Sache, finde ich. Mal sehen, wie es sich entwickelt.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Kinder mit komischen Namen fahren mit

"Einfach machen!", sagte die Mental-Trainerin und so holte ich Heute Nancy aus der Garage und fuhr selber zum Tierarzt um Medikamente für den Hund zu besorgen, anstatt den Mann zu bitten, nach der Arbeit und so.

Wie dem auch sei, bei sonningen 6°C fährt es sich herrlich. Nicht zu kalt, nicht zu warm, einfach perfekto .... äääääh, ja ... Wie dem auch sei, fuhr ich so durch's Nachbar-Dorf, als vor mir ein Auto mit Namensschildchen auf der Heckscheibe auftauchte. Puuuuh, 'Anakin' und 'Aurel' an Bord und ich fragte mich ernsthaft, welches das glücklichere Kind von beiden ist, aber ich vermute mal, dass es Aurel ist. 

Aber das ich bei diesem Auto im vorbeigehen 'Alien' gelesen und mich schon ein Anflug der Erheiterung überkommen hat, dafür können die armen Eltern ja nun auch wieder nichts. Auf einen
Namen warte ich allerdings noch ...

Sonntag, 15. Februar 2015

Routenplanung

In ein paar Wochen geht es in Richtung Belgien. Grund genug, schon mal mit der Routenplanung anzufangen. Die erste Aufgabe ist es, Dülken, ein Stadtteil von Viersen zu umrunden, denn ich hasse diese Orstdurchfahrt und ich weiß, dass es eine andere Strecke gibt, die ich allerdings nicht kenne. Dülken liegt und steht tatsächlich zwischen mir und dem Westen.

Wie dem auch sei, nachdem ich die Karte studiert und mir die Wegpunkte eingeprägt habe, hole ich Nancy aus der Garage und starte den Motor. Als ich vom Hof fahren will, kommt mein Nachbar mit dem Hund aus seinem Haus und ruft mir etwas zu, was ich aber nicht verstehe. Aber was soll's, wenn es wichtig ist, wird er sich später schon noch melden. Allerdings denke ich, dass er mir nur sagen wollte, dass die Fahrbahn frei ist und ich auf die Hauptstraße, auf der wir wohnen, einbiegen kann. Was ich auch (selbständig) tue.

Am Ende der Straße treffe ich auf die B509 und wende mich nach rechts in Richtung Nettetal. Die Straße ist erfreulich frei, allerdings blendet mich die tiefstehende Sonne und so fahre ich in angemessenem Tempo über den Schlibecker Berg und an der nächsten Ampel links. Ab jetzt ist das Fahren angenehmer, denn die Sonne scheint nun von der Seite und wird mich auf dem weiteren Weg nicht mehr sichtbehindern und so ziehe ich meiner Wege. 

Kurz vor Dilkrath verpasse ich die Abzweigung nach Wegberg, was aber, wie sich auf dem Rückweg heraus stellen wird, nicht so schlimm gewesen wäre. Da ich das aber noch nicht weiß, wende ich bei nächster Gelegenheit und biege kurz hinter dem Orstsschild ab. Nach ein paar Kilometern bemerke ich, dass die Tankanzeige der Reserve bedrohlich nahe kommt und auch die Uhr zeigt mir an, dass ein Umkehren angebracht wäre. Ich habe nämlich wie immer kein Proviant eingepackt und auch der Wecker in meiner Tasche vibriert, wie ein Junkie auf Entzug und erinnert mich daran, dass es eigentlich Zeit für meine Zwischenmahlzeit ist. Also ab nach Hause ... nachdem ich noch das obligatorische Foto gemacht habe. So viel Zeit muss trotzdem sein.

Samstag, 14. Februar 2015

Saisonstart 2015

Heute will ich unbedingt mit Nancy fahren und bevor mir wieder etwas dazwischen kommt, hole ich meine neue Motorradjacke aus dem Schrank und Nancy aus der Garage. Die Wetter-App verkündet knackige 4°C Plus bei Sonnenschein und so spricht nichts gegen eine erste kleine Runde durch's Dorf.

Für die paar Kilometer lohnt es sich nicht, extra die Thermowäsche zu bemühen und so starte ich in meiner normalen Sommermontur - Jeans, T-Shirt, Wanderstiefel und Motorradjacke, dazu natürlich Halstuch, Handschuhe und Helm - in die Saison 2015. Ich hole also Nancy aus der Garage, die mit einem satten Schnurren aus ihrem Winterschlaf erwacht ... hüstel ... nun, der geneigte Leser weiß natürlich, dass ich diesen Satz einfach nur geschrieben habe, weil er so schön klingt, denn Nancy ist ja nicht nur kein Bruchstrich-Fahrzeug, sondern zudem auch noch, dank Benjamin, ganzjährig im Einsatz ... und so sieht sie auch aus. Grrrrr ...

Wie dem auch sei, es fühlt sich gut an, wieder im Sattel zu sitzen, den ersten Gang einzulegen, die Kupplung langsam kommen zu lassen und Gas zu geben. Ok, ein bisschen kalt ist es schon, wie ich auf den ersten Metern merke und ich bin heilfroh, dass mir meine Jacke seit neuestem nicht nur passt, sondern dass sie auch noch mit Innenfutter zu geht und so verdirbt nichts meine Freude, wieder mit Nancy unterwegs zu sein. Ok, auch wenn es erst einmal nur bis zum Bäcker ist ... und immerhin wieder zurück. 

Montag, 9. Februar 2015

NC 700 und der LSL Bremshebel

Gut, auf den ersten Blick sehen wir hier ein Winterfahrzeug mit einem Umfall-Schaden, aber auf den zweiten Blick sehen wir, dass ein verkürzter Bremshebel montiert wurde ... und auf den dritten Blick, also nachdem ich noch einmal auf dieses dreckige Motorrad geguckt habe: 

Beeeeeenjaaaaaamin, in mein Büroooooo! So_fort!!!

Wie dem auch sei, nachdem der Original-Bremshebel bei dem Umfaller kaputt gegangen ist, ist nun ein verkürzter LSL-Hebel montiert, der zudem auch noch verstellbar ist, damit Menschen mit kleinen Händen leichter dran kommen.

Tja, was soll ich sagen, sieht gut aus und ist der Hammer unter den Bremshebeln. Sorry, bin grad nicht im Schreibfluss ...

Dienstag, 3. Februar 2015

Oh Benjamin, mein Benjamin

Der geneigte Leser erinnert sich: Bei gutem Wetter Nancy und bei Schnee, usw. Annie und am Sonntag lag definitiv kein Schnee. Es schien auch nicht glatt zu sein. Lil' Ben zögerte zwar ein wenig bei der Bike-Wahl, aber es sah gut aus, also nahm er gemäß der Anweisung Nancy, um zum Training zu fahren. 

Keine gute Idee und um es mal vorweg zu nehmen, Lil' Ben ist nicht verletzt, aber die NC hat arge Blessuren. Der Benjamin wollte, wie gesagt zum Training und fuhr auf dem Promilleweg, der von seiner Wohnung auf die Hauptstraße führt. Einen Grund zur Sorge gab es nicht, keine Nässe, keine Glätte ... also bis auf die eine kleine Stelle ... an der es doch glatt war. Das Hinterrad brach aus, Lil' Ben versuchte Nancy abzufangen und wieder auf die Spur zu bingen. Alles gut, sie reagierte auch, stand mal in diese Richtung quer, dann in die andere. Naja, und dann stand sie wieder gerade aus, kam allerdings in's Schlingern, Lil' Ben zog die Kupplung, tippte die Bremse an und schon lagen sie da. Also Nancy lag, nachdem sie ein paar Meter auf der Seite liegend über den Asphalt gerutscht ist. Misto!

Aber fangen wir mal hinten an: 

- Auspuff auf der gesamten Länge verkratzt, inklusive einer kleinen Beule
- Seitenteil verkratzt
- Bremspedal verbogen
- 'Tank' verkratzt
- Sturzpad verkratzt und abgebrochen
- Lenker schief (allerdings nur einen Nanomü)
- Lenker-Gewicht verkratzt
- Bremshebel verbogen
- Blinker abgebrochen
- Tourenscheibe verkratzt

Das ist doch mal eine Ausbeute für einen Sonntagmorgen, finde ich.

Wie dem auch sei, er kam dann nach Hause, hat gebeichtet und will für den Schaden aufkommen, wobei ich allerdings abgewunken habe. Nur die wichtigen Teile soll er ersetzen oder in Ordnung bringen, bei dem Rest werden wir mal sehen. Shit happens, kann man nichts machen. Hauptsache, niemand blutet.

Montag, 2. Februar 2015

Wie cool ist das denn!?

Letztens hatte ich mir eine schöne Motorradjacke gekauft, bzw. bestellt und genau in meinen Lieblingsfarben, orange, schwarz und weiß. Ein bisschen länger geschnitten, aber nicht zu lang, genügend Staufächer ... Leider war sie mir ein bisschen zu eng, also genauer gesagt ging sie nicht zu und auch das Entfernen des Innenfutters nützte nicht viel. Ok, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und daher wanderte die Jacke erst einmal in den Schrank. So für bessere Zeiten ...

Nun, eben habe ich sie dann mal anprobiert und was soll ich sagen, passt. Juuuuuuch_huuuuu. Aber gut, 5 Kilo sind ja auch schon ein Batzen.