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Sonntag, 19. März 2017

Sicher ist sicher

Nun, ich finde auch, dass man in der heutigen Zeit nicht zu sorglos sein und das Grundstück mit einem Zaun sichern sollte. Man weiß ja nie, wer sich sonst alles unbefugten Zutritt verschafft ... und ein Schutzwall nebst Mäuerchen kann auch nicht schaden.

Freitag, 17. März 2017

Mittwoch, 8. März 2017

Statusmeldungen

Eigentlich sollte ich ja zu Hause bleiben und meine Bronchitis pflegen und eigentlich bin ich ja eh an's Haus gefeselt, weil der Hermes-Bote kommt und so eigentlich liege ich ja gemütlich auf der Couch und lese das neue Buch von Felix Klemme, in dem er schreibt ... also sinngemäß ... Bewegung, Bewegung, Bewegung ... und sitzen oder liegen führt zu gar nichts und nulliviert sogar das, was man vorher bewegungstechnisch getan hat und sei es nur stehen. 

Wie? Vorher schon getan? Ey, ich habe heute noch nichts getan, außer Katzenwäsche und eine Packung Ben & Jerry's Cinnamon Buns gelöffelt ... zwecks Kühlung des Schlundes, der höllisch brennt und liege jetzt hier rum und lese? Das geht ja mal gar nicht. Felix Klemme meint zwar, man könne ja auch im Stehen lesen, aber mal ehrlich ... mit den Augen rollen ist an dieser Stelle wohl noch das harmloseste an Reaktion. Trotzdem, ich will raus - obwohl die Regenwahrscheinlichkeit bei 100% liegt und das recht zuverlässig - und so ziehe ich Regenbekleidung über meinen Schlafanzug ... ääääh ... meine Jogginghose und das olle T-Shirt ... doppelte Halstücher, falls das eine nass wird und zwei Mützen. Und außerdem muss ich noch eine Radbonus-Challenge erledigen. Tja, was soll ich sagen ... 

Rechte Hand meldet Wassereinbruch am Zeigefinger ...

Linker Zeigefinger: "Du Weichei, hier schon längst!"

Linker Fuß: "Klappe da oben, ich will in Ruhe baden!"

Rechter Fuß: "Ach, du auch!?"

Und ich? Ich fahre mit einer stoischen Gelassenheit durch den Regen und sammele Kilometer für die Kinderkrebsstiftung.

Freitag, 3. März 2017

Das ist wie Mofa fahren ...

Immer mal wieder werde ich gefragt, ob und wann ich mir wieder ein Motorrad kaufe und wenn ja, was für eines. Nun, ich werde kein Motorrad mehr kaufen, es stehen zur Not genügend in der Garage herum, auf die ich zurück greifen könnte, wenn ich wollte. Aber im Moment will ich gar nicht. 

Vor einer Weile hatte ich ja meine Liebe für's Fahrrad fahren entdeckt und vor einem Monat habe ich mir dann ein Koga eBike gekauft. Ok, ich hatte immer wieder gesagt, dass man hier am Niederrhein kein eBike braucht, was ja auch stimmt, aber es ist einfach nur geil. Das ist wie Mofa fahren, nur nicht so langweilig und man kommt echt rum.

Fahrrad fahren ist wirklich chillig, fast schon Therapie. Ich sitze auf meinem Bike und bin einfach glücklich. Der Wind weht einem um die Nase, man bewegt sich und vor allen Dingen kommt man ziemlich komfortabel überall hin - 1000 Kilometer bin ich mit Ellie-Elektra, so der Name des Rades, bei mehr Wetter, als Wind schon gefahren und so erkunde ich den Niederrhein und wundere mich täglich auf's Neue, dass es hier so schön ist ... also stellenweise. 

Der Akku meines Bikes hat eine Reichweite von 160 Kilometern und ich fahre durchschnittlich 20 km/h und so könnte ich durchaus auch mit dem Fahrrad in die Bretagne fahren ... wenn ich es wollte. Würde dann halt etwas länger dauern.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Und langsam frühlingt es

Das Wetter ist herrlich - 7°C bei ungetrübtem Sonnenschein - und so ziehe ich mich wettergerecht an, stiefele in die Garage und sattele Nancy ... ääääh ... Nancy? Nein, falsche Einleitung, denn Nancy ist Schrott, verkauft an einen bulgarischen Resteverwerter und mit der gegnerischen Versicherung liegen wir im Clinch. Lil' Ben hatte ja in den Niederlanden gestauschlängelt und ist mit einer Dame kollidiert, die beim Spurwechsel nicht nach hinten geschaut hat. Nun ist dieses Vorgehen in Holland geduldet, aber die Versicherung argumentiert, dass es in Deutschland strengstens verboten sei, der Unfall sich zwar auf niederländischem Staatsgebiet ereignet, aber beide Parteien Deutsche seien, es für sie also nicht erlaubt und somit geben sie Lil' Ben gnädigerweise nicht die alleinige Schuld, aber doch einen 2/3-Anteil zu meinen Ungunsten. Abzüglich der Kosten für den Gutachter habe ich die stattliche Summe von 500 Euro überwiesen bekommen. Jetzt liegt der Fall bei Gericht. 

Aber wie dem auch sei, das Wetter ist herrlich - 7°C bei ungetrübtem Sonnenschein - und so ziehe ich mich wettergerecht an, wohl ohne Mütze, stiefele in die Garage und hole mein Fahhrad an's Tageslicht. Nicht, dass es in diesem Jahr noch kein Tageslicht gesehen hätte, immerhin sind wir seit Anfang Januar schon knappe 1000 km unterwegs gewesen, aber Wärme haben wir noch nicht erlebt und das wird jetzt geändert.

Wie fast immer biege ich zunächst in den Radweg ein, der als Radwanderweg direkt vor unserer Haustüre mündet. Eigentlich will ich eine kleine, schnelle Hausrunde vor dem Mittagessen drehen, aber entscheide mich an der Johanneskapelle zwischen Hinsbeck und Leuth wie fast immer dafür, rechts statt links abzubiegen und in Richtung Tor 9 zu radeln, dann weiter in die Niederlande, nach Venlo an die Maas. Heute scheint die Sonne, heute ist "Gewässertag", sozusagen. 

Tja, und so radele ich vor mich in, immer die Nase im Wind. Das macht Spaß. Fahrradfahren ist Therapie und so bin ich 2 Stunden und 39 Kilometer unterwegs. Viele Kalorien sind verbrannt, so dass es nach dem Mittagessen durchaus noch ein weißes Snickers sein darf ... äääh ... also hoffe ich mal.

Samstag, 7. Januar 2017

Schneechaos am Niederrhein

... und nächste Woche bekommt Sarah-Louise Spikes.