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Montag, 28. November 2016

Rückblick - Voll fett, Mann!

Im Winter muss man von seinen Erinnerungen zehren ... Neulich, an der Mosel:

Mittwoch, 2. November 2016

Die Ente ist ein Schnabeltier

Nancy ist Totalschaden und ich warte eigentlich nur noch auf das Geld der gegnerischen Versicherung. In der Restwertbörse hat sich ein Interessent gefunden, also alles in allem läuft es. Dumm ist jetzt nur, dass das Wetter schön ist ich ich so vor mich hin zappele. Also bin ich zu Honda spaziert und habe mir das eine oder andere Modell angesehen und bin auch Probe gefahren.


Die CB 500 F gefällt mir richtig gut und ist - auch ohne Umbauten - wie für mich geschneidert Klein, wendig, schnell ... was will das kleine Herzchen mehr. Also außer vielleicht die CB 500 X, also die Adventure-Version und wie es der Zufall so eingerichtet hat, wurde für den nächsten Tag ein Kunde erwartet, der sich Koffer an die X bauen lassen wollte. Nun, und so konnte ich mir dieses Motorrad auch noch ansehen und wenigstens Probe sitzen, denn vorrätig ist sie nicht.


Tja, was also tun. Eine von den beiden wird es. Die F ist passend für mich und meine Größe, es müsste nichts mehr geändert werden, aber die X ist schon die vernünftigere Wahl. Das Ding ist allerdings, dass sie tiefer gelegt werden müsste und ich die Farbe so überhaupt nicht mag. Und außerdem ist Vernünftig wie tot, nur früher und für Vernunft bin ich zu jung.

Wie dem auch sei, ich zappele immer noch und überlege und hirne, was zu tun ist, als mir einfällt, dass Gustav, die Gummi-Ente ungenutzt in der Garage rum steht. Aber mal ehrlich, die Ente ist mir unsympathisch. Also war sie auf jeden Fall, als ich seinerzeit mal kurz damit gefahren bin. Sehr kurz. Nun gut, aber ich könnte doch mal ... und das Wetter ist so fein ... und in der Not frisst der Teufel Fliegen ... also wurde Lil' Ben her zitiert, für den Fall der Fälle, dass sie mir umkippt oder sich ein sonstiges Ungemacht einstellt. Nein, die Ente ist zu hoch. Aber halt, wir hatten doch noch eine abgepolsterte Sitzbank, die nun fluchs montiert wurde und siehe da, passt. Naja, und so haben sich die Besitzverhältnisse der Ente mal eben schnell geändert ... Ein schönes Teil mit ein paar Marotten, aber an die werde ich mich im Laufe der Kilometer gewöhnen. Also, ich bin dann mal unterwegs ...

Dienstag, 4. Oktober 2016

Honda trifft Honda

Nun trug es sich zu, dass Lil' Ben am gestrigen Feiertag mit Nancy in Holland unterwegs war. Dumm war jetzt allerdings, dass er nicht alleine auf der Autobahn weilte, sondern jede Menge anderer Shopper, Urlauber, Rückkehrer, what ever auch und er ein paar Meter vor der deutschen Grenze in einen langen Stau geriet. Er schaltete die Warnblinkanlage an und fuhr langsam zwischen den stehenden Autos durch, was in Holland erlaubt ist, als sich ihm plötzlich eine Stauspringerin in den Weg stellte. Lil' Ben touchierte den Honda der Dame und ... nun, was soll ich sagen, setzte seine Fahrt fliegenderweise erst einmal ohne Motorrad fort. Ihm ist außer einer geprellten Schulter zum Glück nichts passiert, aber Nancy ist ziemlich ramponiert. 

Die Bremse hängt, Lenker krumm, Rückspiegel und Blinker kaputt, Sturzpad abgebrochen, Fußrasten abgebrochen, Helmfach gerissen, Frontscheibe, Lenkergewicht, Kupplungshebel, Sitze und Haltegriff zerkratzt. Das war nur die linke Seite. Rechts ist das Sturzpad beschädigt, der Bremshebel eingedrückt und der Auspuff zerkratzt. Jetzt bin ich mal gespannt. Aber alles in allem hatte er ein schönes Wochenende. 

Dienstag, 20. September 2016

Wies'n Cookies

Baken und Biken, dass sind meine Leidenschaften - kochen ist eher beruflich - und daher habe ich heute mal wieder den Knethaken geschwungen und Weißwurst-Tartelettes gebacken. Aber geht natürlich auch mit Tofu-Würstchen.

Aus 200 g Mehl
100 g weicher Butter
7 g Salz 
und 1 EL kaltem Wasser 

wird ein Mürbeteig geknetet, den man in Klarsichtfolie eingeschlagen für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lässt. Nach Ablauf der Zeit rollt man den Teig dünn aus und kleidet die eingefettete Tartelette-Förmchen - je nach Größe vielleicht 4 - 5 an der Zahl - damit aus. Den Boden mit einer Gabel ein paar mal einstechen und bei 200°C für 15 Minuten bei Ober-/Unterhitze und mittlerer Schiene backen. Eigentlich soll man ja 'blindbacken', aber ich habe keine Lust auf die Backpapier-Zuschneiderei und die Erbsenverteilung und außerdem geht es ja auch so ... also meistens.

Die Weißwürste - Leftovers vom Vortag - in der Zwischenzeit pellen und in mitteldicke Scheiben schneiden - andere Würstchen entsprechend der Anleitung garen - und fächerartig auf den gebackenen Tartelettes verteilen.

Aus 2 Eiern 
und 1/2 Becher saurer Sahne 

einen Guss anrühren und mit Salz und Pfeffer moderat würzen. Diesen Guss von der Mitte nach außen auf der Wurst verteilen und die Tartelettes bei vorgeheizten 200°C Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene in 25 Minuten backen. Dazu passt natürlich ein frischer Salat mit einem leichten Essig-Öl-Dressing, aber ist ja eh klar.

Samstag, 17. September 2016

Habe Akku leer

Die spannende Frage, die sich mir stellt, ist, wie weit ich mit Tante Helga komme und so ziehe ich gnadenlos meine Runden, bis der Akku leer ist. So der Plan. Und so fahre ich und radle ich und cruise ich durch die Gegend. Tante Helga ist ganz schön schnittig und das Radeln geht leicht von der Hand, bzw. vom Fuß und ich fahre und radle und cruise ... 57 Kilometer weit und dann hört der Motor auf zu surren und Tante Helga ist gar nicht mehr so geschmeidig. Der Motor geht wohl nicht plötzlich und ohne Vorwarnung aus, denn das Display blinkt seit 15 Kilometern wie ein Nokia auf Speed und so bin ich zwar vorbereitet, dass es dem Ende zugeht, aber als es dann tatsächlich so weit ist, bin ich doch überrascht. Wo ich vorher mit knapp 20 km/h entlang geschwebt bin, komme ich jetzt mal gerade auf 11 km/h, obwohl ich sagen muss, so richtig anstrengend ist es ohne Motor auch wieder nicht. Wie ein altes Hollandrad eben. Aber gut, werfen wir einen Blick auf die alte Dame ... hüstel ...

Wie dem auch sei, Akku leer ist kein Problem, denn es gibt flächendeckend ... ääääh ... also wenigstens bei uns im Dorf, Stromtankstellen, an denen man sich kostenlos bedienen kann ... sofern man 5 Euro zur Hand hat, um sich in den umliegenden Geschäften oder Gastronomien den Schlüssel zum Kasten gegen Pfand auszuleihen. Hilfreich ist es auch, wenn man ein Buch dabei hat, denn es dauert eine kleineWeile, bis der Akku komplett geladen ist. Aber auch das wäre kein Problem, denn der örtliche Buchhändler ist vis-a-vis angesiedelt. Hübsch wäre jetzt noch eine Bank, auf der man sich gemütlich niederlassen kann - das Spiralen-Eichhörnchen-Hüpfe-Schaukel-Dingens ist ein wenig unbequem und man verrutscht gerne mal in der Zeile. Vielleicht ist es aber auch Kalkül, denn es gibt genügend Eisdielen in Sichtweite und wer kein Buch lesen möchte, kann sich bei Lottototto eine Zeitung besorgen. Puuuuuh, das Leben ist teuer ... aber wenigstens gibt es den Strom hier umsonst. Außer abends, da haben die Läden zu und somit gibt es keinen Schlüssel, auch nicht gegen Pfand.

Donnerstag, 15. September 2016

Der Winter naht

... und so stellt sich die Frage, welches Fahrrad in auf versalzenen Straßen oder nicht geräumten Radwegen versauen werde. Die Gelegenheit ein eBike zu kaufen, ergab sich dieser Tage in meinem Rentner-Club. Eine Dame warf so in den Raum, dass sie nicht mehr Fahrrad fahren will und ihr Bike verkauft. Ok, am nächsten Tag war ich die stolze Besitzerin von Tante Helga, wie ich das Rad getauft habe. 

Eigentlich wollte ich ja nie ein eBike haben und eigentlich braucht man es hier in der Gegend auch nicht und eigentlich habe ich immer die Nase gerümpft, aber das Ding geht ab, wie eine Rakete und die Gelegenheit war günstig. Naja, und so rase ich durch die Landschaft und lasse mir den Wind um die Nase wehen. Mein Hauptfahrrad wird natürlich Sarah-Louise bleiben, denn ich liebe meine schwarze Mamba und bin einfach nur glücklich, wenn ich drauf sitzen und fahren kann. 

Aber nur darf ich vorstellen, Tante Helga. Okeeeeeh, ein bisschen unspektakulär sieht sie schon aus, aber dafür ist sie codiert. Also, tatatataaaaaaaa: Tante Helga!