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Sonntag, 24. Mai 2015

100 Stücke Butter ...

... das sind 25 Kilo. Weil ich aber Ziegenbutter bevorzuge und diese zu 125 g pro Stück abgepackt ist, ist es sogar das Doppelte. Naja, und wenn ich meiner Gewichts-App glauben darf, wird der Mai ein Rekord-Monat. 4,7 Kilo habe ich schon auf der Uhr und wenn ich weiterhin durchschnittlich 1,2 Kilo in der Woche abnehme, dann sollte ich diesen Monat knappe 6 Kilo geschafft haben. Nun gut, wir werden sehen ... und vor allen Dingen auf dem Boden bleiben. Obwohl ich ja eigentlich schon 26 Kilo runter habe. So leicht war ich das letzte Mal vor 10 Jahren.

Sonntag, 17. Mai 2015

Hobbit's Home

Immer mal wieder komme ich auf meiner Rheinland-Runde an dieser Immobilie in Hottorf vorbei und jedes Mal frage ich mich, was es wohl damit auf sich hat. Aber irgendwie habe ich immer verpasst, anzuhalten und ein Foto zu machen. Diesmal aber war Svenja dabei und die Tür offen. Also die Gelegenheit, sich in Sicherheit zu wiegen eben anzuhalten und die Trophäe einzusammeln, sozusagen. Zunächst wollte ich am gegenüberliegenden Haus klingeln und fragen, aber Svenjas geschulter Blick erfasste sofort, dass niemand zu Hause ist und so ermunterte sie mich freundlich ("Boah, du bist so ein Baby), einfach mal durch den Spalt in's Innere zu schauen, was ich auch irgendwann ("Baby, Baby, Baby!") recht zögerlich tat. Ok, nichts zu sehen, außer einem Gemäuer ... Auf die Idee übrigens, dass man einfach mal die Tür aufstoßen und ein paar Schritte in das Gewölbe hinein gehen könnte, bin ich erst Tage später gekommen, ich Baby, ich.

Freitag, 15. Mai 2015

Tracking

Eigentlich sollen wir uns ja nur einmal wöchentlich wiegen, aber ich bin da echt ein Kontroll-Freak und selbst zu meinen schlimmsten Zeiten war ich ständig über mein aktuelles Gewicht informiert. Bisher habe ich zur Kontrolle immer eine App benutzt, die mir mein Gewicht und den Verlauf in einer Kurve anzeigt. Finde ich gut, denn da kann ich sehen, dass es sich nach unten bewegt. 

Nun ist es aber so, dass man natürlich auch an manchen Tagen wieder etwas zulegt und ich bin immer schier verzweifelt, wenn sich der Zeiger der Waage nicht nach unten bewegt hat - manchmal über Tage hinweg nicht. Ok, ich weiß natürlich, dass ich über kurz oder lang weiter abnehme, weil ich nichts falsch gemacht habe, aber es zieht mich trotzdem immer wieder runter. In der App sieht man zwar den Verlauf, aber irgendwie war mir das zu abstrakt. 

Wie es der Zufall aber so will, bin ich dieser Tage auf das Blog von Sonja gestoßen, wo sie die Methode des Trackings vorstellt. Und genau dieses 'Gadget' ist wie für mich und mein Projekt geschaffen, denn so kann ich sehen, dass es zwar Tage der Stagnation oder Zunahme gibt, aber dass im Großen und Ganzen die Abnahme überwiegt, was man ja auch am Ende des Monats sieht. Sogar im April, wo scheinbar der Wurm drin war, stimmt am Ende die Bilanz. Außerdem macht Kästchen ausmalen Spaß. Eine ähnliche Tabelle habe ich noch für Sport und für Obst essen angelegt.

Naja, und wenn ich im Monat so round about 4 - 5 Kilo abnehme, was mir anhand des Trackings nicht ganz unrealistisch erscheint, dann sollte ich Anfang Juli einen ordentlichen BMI haben. Für Mai stehen schon 3,6 Kilo Minus auf der Uhr. Aber wir werden sehen.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Antiquitäten

Irgendwie kam mir eben meine alte, mindestens 20 Jahre alte Levi's Jeansjacke in den Sinn und ich habe sie spaßeshalber mal anprobiert. Und ... tatatataaaaaaaa ... Passt! Aber ich glaube nicht, dass ich die heute zum Abnehmen anziehe, denn sie riecht ein bisschen muffelig. Dumm ist jetzt nur, dass der Stoff schon so brüchig ist, dass ich befürchten muss, dass sie keine Wäsche mehr überlebt. Schade eigentlich ... Aber bei dem Roller geht bestimmt noch was.

Dienstag, 12. Mai 2015

Zahlen sind knallharte Zeitgenossen

Zahlen sind feststehende Größen - also außer vielleicht in Mathe-Klausuren. Naja, und so will ich mal gerade erzählen, dass ich mir soeben eine neue Sporthose in Größe 21 gekauft habe. An der Kasse fragte ich, welcher normalen Konfektionsgröße 21 entspricht, woraufhin mir der überaus nette Verkäufer erklärte, dass es sich hierbei um die Kurzgröße von ... tatatataaaaaaa ... 

42

handelt. Okeeeeeeh, eigentlich habe ich ja 46, aber pöööööh, ist Stretch und passt wie aufgemalt. Und Zahlen lügen ja bekanntlich nicht.

Oder ist diese Hose etwa für russische Diskus-Werferinnen gemacht und der namhafte Hersteller, der mit 'Adi' anfängt und mit 'das' aufhört, will sie sanftmütig stimmen? Na, egal. 42 ist 42 ... wenigstens auf dem Etikett. Ach so, war ja 21. Aber das ist ja nur, weil ich so niedlich klein bin. Nastrovje!

Montag, 11. Mai 2015

Abschied in Belgien

Als Svenja ihren Kopf aus dem Zelt streckt, geben die Wolken noch einmal ihr Bestes und schütten kübelweise Wasser über uns aus. Svenja eilt zum Waschhaus und ich ziehe meine Regenkombi über, weil wir uns gleich im Wintergarten treffen wollen, um die Regenfront abzuwarten. Aber allzulange brauchen wir nicht auszuharren, denn zwischen den Wolken blitzen schon einige blaue Stellen hindurch und tatsächlich, ein paar Minuten später lässt der Regen so weit nach, sodass wir unser Lager abbrechen können. Allerdings klingeln wir erst noch Birgit, die zweite der beiden Platzbetreiberinnen aus dem Bett, die uns leicht grummeld darauf hin weist, dass es noch keine acht Uhr ist und die Anmeldung eigentlich noch geschlossen ist. Aber sie ist schnell wieder besänftigt und wir unterhalten uns noch ein Weilchen. U. a. auch darüber, dass wir leider keine Uhr dabei haben und die Handies ausgeschaltet sind. Sorry nochmal, ihr Beiden.

Während Svenja ihr Zelt ordentlich abtrocknet und sorgfältig im dafür vorgesehenen Sack verstaut, rupfe ich kurzerhand die Zeltnägel aus dem Boden und lasse alles in sich zusammen fallen. Danach stopfe ich das nasse Teil einfach so, wie es ist, in den Beutel. Zum Glück ist Svenja so beschäfftigt, dass sie das nicht sieht. Also ich hoffe mal, dass sie so beschäftigt ist, dass sie das nicht gesehen hat.

Wie dem auch sei, wir beladen die Bikes, machen schnell noch ein paar Aufbruchsfotos und verabschieden uns kurz, aber herzlich von einander. Ab jetzt zieht jede ihrer eigenen Wege. Ich nehme diesmal den direkten Weg über Aachen nach Hause, ohne noch einmal die sog. Himmelsleiter zu erklimmen. Eine recht unspektakuläre Route, aber in Aachen ist die B 57 für ungefähr 3 Meter 80 gesperrt und so komme ich in den Genuss einer ungeplanten Stadtrundfahrt, die mich auch an der Kirche, in der meine älteste Nichte getauft wurde, vorbei führt. Allerdings habe ich gerade keine Muse für ein sakrales Foto und so lasse ich die Kirche links liegen und folge genau so brav, wie ich am Vortag Svenja gefolgt bin, den Umleitungsschildern. 

Seit Belgien sind die Straßen unglaublich nass, aber die Schleusen sind zum Glück geschlossen und so fahre ich eingeklemmt zwischen Regen und Sturmfront vor mich hin und komme nach guten zwei Stunden trockenen Fußes zu Hause an. Ich stelle Nancy vor der Tür ab, lasse Gepäck Gepäck sein und werfe mich auf's Sofa, wo ich für die nächsten zwei Stunden in einen komatösen Schlaf falle. Ok, ich habe mir vorher noch die Schuhe und die Jacke ausgezogen.

Tja, was soll ich sagen, das war eine schöne "Reise. Svenja ist eine wirklich tolle Biker-Buddy_line. Die beste, die ich mir vorstellen kann. Immer rücksichtsvoll und niemals langweilig. Hoffentlich machen wir das mal wieder. Aber machen wir, oder!?