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Sonntag, 26. April 2015

Ein trauriger Fettkloß

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses XXL-Bild überhaupt posten soll. Denn eigentlich ist das Foto zu schrecklich, als dass es in die Öffentlichkeit gehört. Allerdings gehört das genau so zu mir und viele Leute kennen mich so. Ok, Leute, die mich nicht interessieren, aber trotzdem Leute, die mich tagtäglich z. B. beim Einkaufen gesehen haben. Meine Güte, war ich fett und traurig und ich hatte es tatsächlich mehr als satt, so rumzulaufen. Da war innerlich nichts mehr mit "Ich bin rund - na und!?" Da war einfach nur noch Unglauben und Entsetzen. Die fröhliche Funny gab es nur noch als Fassade und ich konnte nur mehr selber mit dem Kopf schütteln, vor soviel körperlichem Wrack.


Aber das ist ja nun zum Glück vorbei, denn 4 Monate und 20 Kilo später sieht das Ganze dann doch ein wenig anders aus und man hat nicht mehr den Eindruck, dass ich Annie mit meinem Gewicht in die Knie zwinge. Gut, ich bin natürlich immer noch zu dick, aber es wird.

Freitag, 24. April 2015

Zuständigkeiten

Ich möchte abends mit Nancy zu meinem zweiwöchentlichen Rentnertreff. Weil ich aber gestern Abend so erbärmlich gefroren hatte, ziehe ich diesmal meine Thermo-Unterhose unter die Hose. Und während ich so darüber sinniere, dass meine Unterbuxxe plötzlich nicht mehr pellenartig anliegt, sondern Klimazonen aufweist, sozusagen, klingelt es an der Haustüre. 

Nun, vor der Tür steht Lil' Ben mit schmerzverzerrtem Gesicht und blutigen Beinen, allerdings hält er sich die Hand fest. 

"Was passiert?" frage ich lappidar und Lil' Ben presst durch zusammengebissene Zähne hervor, dass er keinen Fingernagel mehr hätte. Ich werfe die Haustüre zu und rufe nach dem Entenbiker, denn für Blut und Erbrochenes ist er zuständig. Ich öffne die Haustüre wieder und frage, ob der Finger noch dran wäre. Aber ist er (ich werfe die Türe wieder zu) und so fahren der EB und der Benjamin trotzdem in's nächste Krankenhaus.

Tja, was soll ich sagen, diesmal war es tatsächlich kein jugendlicher Übermut, der ihn zu Fall gebracht hat, sondern eine kleine Unachtsamkeit. Lil' Ben geriet auf den Grünstreifen, fuhr in ein Schlagloch und schwupps, da lag er, bzw. überschlug sich erst das eine oder andere Mal und dann lag er da. Zunächst bemerkte er keine Verletzung, sondern nur, dass sein Handschuh komplett zerfetzt war. Er zog ihn aus und dann wurde ihm schlecht. Aber gut, kann ich verstehen, ich habe vorsorglich auch nicht hingeguckt ... Wie dem auch sei, ihm geht es Gott sei Dank gut und er kann wieder lachen. Allerdings haben wir heute Morgen über angemessene Schutzbekleidung ("Denk bitte über vernünftige Schutzkleidung nach, sonst fährst du keinen Meter mehr. Ist das klar?") und der Widerstand war erstaunlicherweise recht gering.

Der Knaller an der ganzen Geschichte aber war, dass ein ehemaliger Feuerwehr-Kamerad von Ruben, der mittlweile Berufsfeuerwehrmann und Rettungssanitäter ist, nichts besseres zu tun hatte, als dem Ruben eine Nachricht zu schicken, dass sich sein Bruder gelegt hätte, anstatt wenigstens mal zu fragen, ob er helfen könne und wenn ich gestern Abend dessen Telefonnummer gehabt hätte, dann hätte der sich mal was von mir anhören könne. Laut! Aber hatte ich leider nicht.

So, und nun muss die Kalix mal geputzt werden, aber ich bin zuversichtlich, dass das auch mit einer Hand geht.

Samstag, 18. April 2015

Nachtrag zum Esbit Food Isolierbehälter

Heute kam mein neuer Esbit das erste Mal außer Haus zum Einsatz. Ich hatte eine Blogger-Verabredung und wusste nicht genau, ob ich zur Essenszeit wieder zu Hause sein werde. Also habe ich den Thermobehälter, nachdem er für einige Minuten mit kochendem Wasser vorgewärmt wurde, mit meinem obligatorischen Porridge-Ansatz gefüllt - ich habe allerdings das Verhältnis von Grieß zu Wasser von 1:4 auf 1:5 Teile Wasser erhöht, damit ich am Ende keine feste Pampe habe. 

Wie dem auch sei, nach 4 Stunden war die Mahlzeit immer noch heiß und es gab nichts zu beanstanden. Zum Essen benutze ich einen langstieligen, weichen Babylöffel um die Beschichtung nicht aus Versehen zu zerkratzen. Ob das allerdings nötig ist, weiß ich nicht, aber es schadet natürlich auch nicht.

In diesem Sinne - Guten Hunger!

Freitag, 17. April 2015

Schön ist es auf der Welt zu sein, ... trallala ...

Meine 12 Einheiten Hypoxie-Training sind erledigt und hier ist das amtliche Ergebnis:

Taille: - 5 cm
Bauch: - 7 cm
Hüfte: - 6 cm
Po: - 4 cm
Funny: - 2,6 kg

So lässt sich doch arbeiten ... also finde ich und grinse im Kreis, sozusagen. Und nein, ich werde mich jetzt nicht von dem Duft der Bratwürste auf dem Grill verführen lassen. Auch nicht, wenn es nur so klitzekleine Nürnberger sind. Aber ich könnte eines dem Hund geben, dann habe ich wenigstens eins genommen.

Donnerstag, 16. April 2015

Der Isolierbehälter "Food" von Esbit

Meine neueste Errungenschaft ist der Thermobehälter von Esbit in der 0,5 l Version. Ich hatte ja dieser Tage geschrieben, dass ich mich an meine Essenszeiten halten muss und daher immer mal wieder Essen mitnehmen muss, wenn ich unterwegs bin. Da ich aber kein Brot vertrage, "gekauftes" Essen nicht möchte und Obst nicht mag, habe ich also gedacht, dass ich einfach Porridge mitnehmen kann. Allerdings stelle ich mir den in kalt und betoniert nicht so lecker vor, also habe ich den besagten Foodbehälter erworben und auch schon getestet. 

Ich habe das noch flüssige Porridge in den (mit heißem Wasser vorgewärmten) Behälter gefüllt, diesen verschlossen und auf die Abendessenszeit gewartet. Was soll ich sagen, nach anderthalb Stunden war mein Porridge immer noch heiß und die Konsistenz genau so, wie sie sein sollte. Gut, ich hatte natürlich ein klein wenig mehr Brühe genommen, als normalerweise. Der Behälter hat eine relativ große Öffnung, durch die man bequem einfüllen und auch löffeln kann. Alternativ kann man natürlich auch den Deckel als Schälchen nutzen, allerdings ist der Behälter so handlich, dass man auch gut so auskommt. Die Größe ist absolut ausreichend für eine Funny-Portion. Der Esbit Isolierbehälter "Food" lässt sich leicht säubern und wird mir mit Sicherheit gute Dienste leisten. Beim Biken und bei meinem vielleichtigen neuen Hobby. Aber das ist eine andere Geschichte, deren Arbeitstitel "Kommt Zeit, kommt Rat" lautet.

Mittwoch, 15. April 2015

Faulheit zahlt sich nicht aus - Oder: Finde den Fehler

Herrliches Wetter, bis zu 24°C sind angesagt, die Sonne scheint, kein Lüftchen weht ... und ich ... hmmppppffff ... kann zu Hause sitzen. Gestern Abend war ich mit Nancy unterwegs und als ich zurück kam, stellte ich sie bequemerweise einfach vor der Haustüre ab. Der Mann wird es schon richten und mein Bike in die Garage stellen. Vorzugsweise mittig und mit der Nase zum Tor.Ganz so, wie ich das liebe.

Tja, was soll ich sagen? Vorhin erreichte mich eine Whattsapp vom Gatten: 

"Sorry, ich habe deinen Motorradschlüssel mitgenommen". 

Naja, und deshalb gibt es heute das obligatorische Kirchen-Foto ohne Nancy.


Dienstag, 14. April 2015

Pizza Porridge

Viele Jahre dachte ich, ich hätte eine Glutenunverträglichkeit und haderte mit meinem Schicksal, weil meine Leib- und Magenspeise nun mal belegte Brötchen sind. Vor einiger Zeit stellte sich aber heraus, dass dem nicht so ist, ich aber allergiebedingt kein Weizen- und kein Roggenmehl vertrage. Dinkel geht und so futterte ich frohen Mutes eben belegte Dinkelbrötchen. Dumm nur, dass sich mein Asthma einfach nicht bessern wollte und so suchte ich ich nach einer Frühstück- und Abendbrotalternative. Schnell stieß ich auf Porridge, den man durchaus auch mit Hirsegries zubereiten kann, der aber den Nachteil hat, dass er meist süß gegessen wird und es demzufolge hauptsächlich Rezepte mit Zucker und Zimt gibt. Das geht auch anders, dachte sich unsere Protagonistin und kreierte den Pizza Porridge. 

Für eine Portion, die wunderbar sättigend und kalorienarm ist, braucht man 

150 ml Brühe oder gesalzenes Wasser
3 Esslöffel Tomatenpampe aus der Dose
35 g Hirsegries
Pizzagewürz

Die Brühe wird mit den Tomaten zusammen aufgekocht. Dann rührt man den Hirsegrieß hinein, lässt das ganze einmal kurz aufwallen, um dann alles mit aufgelegtem Deckel ca. 10 Minuten auf der ausgeschalteten Herdplatte ziehen zu lassen. Mit Pizzagewürz abschmecken, fertig.

Das Praktische ist, dass man dieses Gericht auch gut in einem Thermo-Behälter mitnehmen kann. Dazu schüttet man das gerade aufgekochte Porridge in einen entsptrechenden Behälter und lässt es einfach darin ausquellen. Ok, das Porridge wird natürlich härter, je länger man es ziehen lässt, aber in der Not ... genau! Und da ich manchmal abends nicht zu Hause bin, aber auf meine Essenszeiten achten muss, kann man mich demnächst in der Öffentlichkeit 'Porridge to go' futtern sehen, anstelle eines mitgebrachten Butterbrotes.